Entwicklungsfläche ehem. Zwickauer Eisenwerk an der Leipziger Straße

Anschrift

Stadtverwaltung Zwickau
Lisa Martin
Katharinenstraße 11
08056 Zwickau

Kontakt

Tel: 0375 83 8012 www.zwickau.de

Weiterer Ansprechpartner

Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH
Abteilungsleiter Akquisition/Ansiedlung
Herr Andreas Lippert
Bertolt-Brecht-Allee 22
01309 Dresden

Kontakt

Tel: +49 (351) 2138-0

Basisinformation

Lage :
Der Standort des ehem. Eisenwerkes liegt in verkehrsgünstiger Lage im Norden der Stadt Zwickau. Die Entfernung zur B 93, dem 4-spurigen Zubringer zur Autobahn A 4 beträgt 2,5 km, zum VW-Werk 8 km und zur Autobahn A4, AS Meerane sind es rund 14 km.
Gemeinde :
Zwickau
Kategorie :
Nettobaufläche:
35.000 m²
Verfügbare Fläche:
35.000 m²

Bundesstraße:
B 93 (2,50 km)
Autobahn:
A 4 (14,00 km)
Flughafen:
Leipzig-Halle (135,00 km)

Altlast:
vorhanden
Ansiedlungswünsche:
produzierendes Gewerbe und Dienstleister, Forschung und Entwicklung
Eigentümer :
Privatbesitz

Technische Erschließung

Es wurden keine Daten hinterlegt

Beschreibung

Bei dem rund 40.000 m² großen Gelände handelt es sich um den Standort des ehemaligen Zwickauer Eisenwerkes an der Leipziger Straße. Die vorhandene Gebäudesubstanz der Industriebrache ist nicht mehr nutzbar, ein Abbruch des gesamten Gebäudebestandes ist daher notwendig. Eine Besonderheit des Standortes ist der vorhandene Gleisanschluss über das Bahnhofsnebengleis 31 Bhf. Mosel. Seitens des Eigentümers ist es vorgesehen, den Standort zu revitalisieren und für die Ansiedlung von Unternehmen und Dienstleistern vorzubereiten. Ein Verkauf ist nicht ausgeschlossen.

Profil der Region

In Zwickau - Sachsens viertgrößter Stadt - verbindet sich auf eindrucksvolle Art und Weise sowohl neu Gestaltetes und neu Geschaffenes mit einzigartiger Historie. Das schlägt sich ebenso nieder in den beiden gleichwertigen Beinamen: Robert-Schumann-Stadt und Stadt des Automobilbaus. Das oberzentrale Zwickau bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum in Südwestsachsen. Mit seiner verkehrsgünstigen Lage zwischen den Autobahnen A4 und A72 genießt Zwickau einen guten Ruf als Einkaufsstadt. Die Wirtschaft der Stadt ist eng mit dem Namen August Horch verknüpft. Er nahm 1904 die Automobilproduktion in Zwickau auf und begründete damit einen neuen Industriezweig, der bis in die Gegenwart hinein von großer Bedeutung ist. Für dessen Geschichte stehen die Automarken Horch, Audi, DKW und Trabant. Die über 100-jährige Automobilbautradition wird heute von der VW Sachsen GmbH fortgesetzt, in deren Fokus nun die Herstellung von Elektrofahrzeugen steht. Nach vielen Fahrzeuggenerationen rollt seit November 2019 der ID.3 in Serie in Zwickau vom Band. In der finalen Ausbaustufe ab Mitte 2021 werden in Zwickau sechs E-Modelle für drei Konzernmarken (Volkswagen, Audi, Seat) gebaut. Im vollen Produktionsjahr 2022 werden hier auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) mehr als 300.000 E-Autos produziert. In dem Ort, an dem serienmäßige Linkslenkung und Frontantrieb einst zur Produktionsreife gebracht wurden, findet sich zudem ein dichtes Netz erfolgreicher Unternehmen und Institutionen, die auch, aber nicht nur in der Kfz- und Zulieferbranche tätig sind. So reicht das Produktionsprofil von Arzneimitteln, Lackgrundstoffen und Energiespeichersystemen bis hin zur Isolations- und Kältetechnik, vom Anlagen-, Brücken- und Motorenbau bis hin zur Logistik, ergänzt durch Handel, Handwerk und Dienstleistung. Die enge Verflochtenheit der gesamten Region mit dem Fahrzeugbau und seiner Zulieferindustrie spiegelt sich ebenfalls im Ausbildungsprofil der hier ansässigen Westsächsischen Hochschule Zwickau wider. In enger Kooperation von Lehre und angewandter Forschung wird traditionell in Studiengängen gelehrt, die mit dieser Branche verbunden sind. Das kulturelle Leben wird stark geprägt vom weltweit bekannten Komponisten Robert Schumann, der hier am 8. Juni 1810 geboren wurde. Das August Horch Museum, einziges kraftfahrzeugtechnisches Museum Deutschlands, das seinen Sitz an seiner früheren Fertigungsstätte hat, beherbergt Exponate der Zwickauer Automobilbaugeschichte aus fast einem Jahrhundert.

Letzte Änderung: 14.06.2024 Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS)