"Goldener Becher" - Gebäude mit bewegter Vergangenheit sucht gewerbliche und kulturelle Nachnutzung

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Stadtverwaltung Zwickau
Wirtschaftsförderung
Lisa Martin
Katharinenstraße 11
08056 Zwickau

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Tel: 0375 83 8012 www.zwickau.de

Further contact person

Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH
Abteilungsleiter Akquisition/Ansiedlung
Herr Andreas Lippert
Bertolt-Brecht-Allee 22
01309 Dresden

Kontakt

Tel: +49 (351) 2138-0

Basic informations

Community :
Zwickau
Street :
Max-Pechstein-Straße 31
Location :
Das Gebäude befindet sich 10 Minuten zu Fuß vom Hauptmarkt/Stadtzentrum und 2 Minuten zu Fuß vom Neumarkt entfernt. In der Nachbarschaft befinden sich unter anderem das beeindruckende Johannisbad, die Kletterhalle "Knopffabrik", das Kultur- und Soziokulturelle Zentrum "Alter Gasometer". Angrenzend liegt der Schlobigpark, an dem der Mulderadweg entlangführt und Gastronomie zum Verweilen einlädt.
Total area:
722 m²
Available area:
722 m²
Gebäudetyp:
Gastronomie/Hotel
Design type:
Ziegel
Structural condition:
sanierungssbedürftig
Number of storeys:
3

Railway station:
Hbf (2,40 km)
Federal road:
B93 (0,60 km)
Highway:
A72 (9,00 km)

Owner :
Land (SIB)
Description:
**Der Verkauf des Objektes erfolgt durch den Freistaat Sachsen v. d. d. d. Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Geschäftsbereich Zentrales Flächenmanagement, Außenstelle Chemnitz, Ansprechpartner: Lars Priegent, Brückenstraße 12, 09111 Chemnitz, Tel. Nr. 0371 4574800, E-Mail: lars.priegent@zfm.smf.sachsen.de** Am Standort des Objektes wurde vom Rat 1591 eine bestehende Gastwirtschaft zum Gasthof mit dem Namen "Vor dem niederen Tor" erhoben. Etwa 100 Jahre später wechselte der Name in Gasthaus "Goldener Becher." 1937/38 änderte die damalige Besitzerin, die Aktienbrauerei Zwickau - Glauchau den Namen in "Mauritiushof." Im Jahre 1949 erfolgte dann die Gründung des "Hauses der Deutsch-Sowjetischen-Freundschaft (DSF)." Es handelt sich um ein für die Stadt Zwickau historisch sehr bedeutsames Objekt, welches über eine lange, bewegende Historie verfügt. Das Objekt wurde bis 1990 für Veranstaltungen und als Gasthaus genutzt. Im Erdgeschoss befinden sich die Räume der vormaligen Gaststätte und dazugehörigen Küche. Im 1. OG ist ein großer Veranstaltungsraum mit Bühne vorhanden. Daneben existiert dort noch ein kleiner Veranstaltungsraum. Im 2. OG befinden sich Räume, welche vormals als Büros genutzt worden sind. Das Gebäude ist unterkellert. Das Objekt steht seit vielen Jahren ungenutzt und ist mit Müllablagerungen versehen. Die Medienanschlüsse (Gas, Strom, Wasser, Abwasser) liegen in der Straße an und müssen für das Gebäude neu erstellt werden. Eine künftige Nutzung des Objektes muss mit einer Sanierung einhergehen. Das Gebäude ist ein eingetragenes Kulturdenkmal. Ein Energieausweis ist nicht erforderlich. Für das Gebäude wird eine gewerbliche und kulturelle Nutzung angestrebt. Dabei ist eine untergeordnete Nutzung für Wohnzecke nicht ausgeschlossen. In jedem Fall muss sich die künftige Nutzung harmonisch in die Lage des Objektes in einem Wohngebiet einfügen und dessen Denkmalcharakter wahren. Der Verkauf erfolgt freibleibend zum höchsten Gebot. Mindestgebot 60.000 EUR Ein ausführliches Exposé erhalten Sie auf Anfrage bei o.g. Ansprechpartner.
Usage:
gew./priv. Mischnutzung
gew./priv. Mischnutzung
ungenutzt
Pads:
Um die Vorlage eines Nutzungskonzeptes wird gebeten.

Region profile

In Zwickau - Sachsens viertgrößter Stadt - verbindet sich auf eindrucksvolle Art und Weise sowohl neu Gestaltetes und neu Geschaffenes mit einzigartiger Historie. Das schlägt sich ebenso nieder in den beiden gleichwertigen Beinamen: Robert-Schumann-Stadt und Stadt des Automobilbaus. Das oberzentrale Zwickau bildet das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum in Südwestsachsen. Mit seiner verkehrsgünstigen Lage zwischen den Autobahnen A4 und A72 genießt Zwickau einen guten Ruf als Einkaufsstadt. Die Wirtschaft der Stadt ist eng mit dem Namen August Horch verknüpft. Er nahm 1904 die Automobilproduktion in Zwickau auf und begründete damit einen neuen Industriezweig, der bis in die Gegenwart hinein von großer Bedeutung ist. Für dessen Geschichte stehen die Automarken Horch, Audi, DKW und Trabant. Die über 100-jährige Automobilbautradition wird heute von der VW Sachsen GmbH fortgesetzt, in deren Fokus nun die Herstellung von Elektrofahrzeugen steht. Nach vielen Fahrzeuggenerationen rollt seit November 2019 der ID.3 in Serie in Zwickau vom Band. In der finalen Ausbaustufe ab Mitte 2021 werden in Zwickau sechs E-Modelle für drei Konzernmarken (Volkswagen, Audi, Seat) gebaut. Im vollen Produktionsjahr 2022 werden hier auf Basis des Modularen E-Antriebsbaukastens (MEB) mehr als 300.000 E-Autos produziert. In dem Ort, an dem serienmäßige Linkslenkung und Frontantrieb einst zur Produktionsreife gebracht wurden, findet sich zudem ein dichtes Netz erfolgreicher Unternehmen und Institutionen, die auch, aber nicht nur in der Kfz- und Zulieferbranche tätig sind. So reicht das Produktionsprofil von Arzneimitteln, Lackgrundstoffen und Energiespeichersystemen bis hin zur Isolations- und Kältetechnik, vom Anlagen-, Brücken- und Motorenbau bis hin zur Logistik, ergänzt durch Handel, Handwerk und Dienstleistung. Die enge Verflochtenheit der gesamten Region mit dem Fahrzeugbau und seiner Zulieferindustrie spiegelt sich ebenfalls im Ausbildungsprofil der hier ansässigen Westsächsischen Hochschule Zwickau wider. In enger Kooperation von Lehre und angewandter Forschung wird traditionell in Studiengängen gelehrt, die mit dieser Branche verbunden sind. Das kulturelle Leben wird stark geprägt vom weltweit bekannten Komponisten Robert Schumann, der hier am 8. Juni 1810 geboren wurde. Das August Horch Museum, einziges kraftfahrzeugtechnisches Museum Deutschlands, das seinen Sitz an seiner früheren Fertigungsstätte hat, beherbergt Exponate der Zwickauer Automobilbaugeschichte aus fast einem Jahrhundert.

Record changed: 22.08.2024 Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS)

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